Ich lebe gemeinsam mit meinem Bruder in einer WG in Münster (Hessen) – mitten im Rhein-Main-Gebiet, im Dreieck zwischen Darmstadt, Frankfurt und Aschaffenburg. Mit uns wohnen unsere Maine Coons, die das Zuhause ziemlich genau so führen, wie man sich das vorstellt. Schon seit vielen Jahren begeistern mich die sanften Riesen – und seit ein paar Jahren züchte ich sie selbst, unter dem Namen Meadowheart Maine Coons.
Katzen begleiten mich seit 2011. Mit ihnen begann auch meine Faszination für die Maine Coon, und 2013 zog mein erster Maine-Coon-Kater Bayou ein – mein Blaubär und der Grund, warum ich nie wieder ohne diese Rasse leben wollte.
Schon damals habe ich mich intensiv mit Gesundheit, Zucht und Verantwortung beschäftigt. Der Gedanke, eines Tages selbst zu züchten, wuchs über Jahre. Vor allem durch meine Freundin Antonia (Silva Donum Maine Coons) durfte ich die Welt der Zucht von innen kennenlernen: Ich war bei mehreren Geburten (D-, E- und G-Wurf) dabei, habe Kitten in allen Entwicklungsphasen begleitet und sowohl die schönen als auch die schweren Momente miterlebt.
Anfang 2023 zog Biloxi zunächst nur übergangsweise bei mir ein – eigentlich sollte sie zu Antonia. Sie lebte sich aber so gut hier ein, dass Antonia mir anbot, Loxi dauerhaft bei mir bleiben zu lassen. Damit war ungeplant der Grundstein für meine eigene Zucht gelegt.
2024 zogen Teia und Nuri als weitere Zuchtkatzen ein – und im selben Jahr durfte ich voller Stolz meinen ersten eigenen Wurf, den A-Wurf, begrüßen.

Beruflich arbeite ich Teilzeit als Krankenschwester auf einer Intensivstation. Daneben bin ich selbstständig als Tierheilpraktikerin und Ernährungsberaterin – vollständig auf Katzen spezialisiert. Diese Arbeit läuft unter dem Namen SchnurrLogic.
Das ist mehr als ein Nebenjob: Es prägt, wie ich meine eigenen Katzen füttere (roh), wie ich Gesundheit denke (präventiv, individuell) – und wie ich neue Familien begleite. Wer ein Kitten von mir bekommt, erhält nicht nur ein gut sozialisiertes Tier, sondern auch jemanden mit echter fachlicher Tiefe als Ansprechpartnerin für Ernährungs- und Haltungsfragen.
Warum ich genau so züchte, wie ich züchte, habe ich auf einer eigenen Seite ausführlich aufgeschrieben.
Für mich gehört zu einer verantwortungsvollen Zucht nicht nur Herz, sondern auch Wissen. Deshalb bilde ich mich regelmäßig fort:
Dazu kommen regelmäßige Webinare sowie meine Arbeit als Tierheilpraktikerin, wo ich mein Wissen stetig erweitere.
Wir leben in einer 100 m² großen Wohnung im 2. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses. Alle Räume sind katzengerecht eingerichtet – mit Kratzmöbeln, Catwalks und vielen Spielmöglichkeiten. Fenster und Balkone sind selbstverständlich gesichert.
Eine Gittertür trennt den oberen vom unteren Wohnbereich. Das hat einen sehr konkreten Grund: meine ältere Katze Vivi hat Diabetes und braucht regelmäßige Zwischenmahlzeiten, die ihr die anderen sonst wegfuttern würden. Mit zunehmendem Alter und ihren Erkrankungen ist sie außerdem schneller vom Trubel der anderen Katzen gestresst und möchte einfach ihre Ruhe.
Ein einzelner Raum wäre ihr zu wenig gewesen – also haben wir einen ganzen Wohnbereich für sie abgetrennt. Das ist typisch für meinen Anspruch an Katzenhaltung: Ich versuche, die Bedürfnisse aller Katzen so individuell wie möglich zu berücksichtigen, auch wenn das mehr Aufwand bedeutet.